Klingende Ornamente - farang's Bodypercussions

Im Rahmen des Projektes akträume griff Stefan Schmidt ("farang") das Konzept von Markus Recks Aktornamenten, bei denen Körperteile zu symmetrischen Gebilden werden, auf und setzte es musikalisch um. Für seine Bodypercussions, die die rhythmische und klangliche Grundlage der Kompositionen bilden, wurden Schläge auf den menschlichen Körper aufgezeichnet und anschließend digital bearbeitet. Durch formale Elemente wie Repetition und Variation eines Themas sowie harmonische und rhythmische Symmetrie wurde ein weiterer Bezug zu den Fotoarbeiten hergestellt. www.myspace.com/farangnoise

Akt des Spiels im Spiel des Aktes - Lustspiel in 26 Akten

Unter Bezugnahme auf das "Aktmultiple XIII" produzierte die freie Autorin Solvig Frey für die Vernissage der Ausstellung "akträume - fotografien von markus reck" in der Galerie Kunst & Eros Dresden das Hörspiel "Akt im Spiel im Spiel des Aktes" (Lustspiel in 26 Akten).

Text: Solvig Frey (www.solvig-frey.de) / Musik Christian Mögel / Sprecherin: Kristin Rudloff

Aktion und Installation - Wohnzimmerecke und Sofaperformance

Die Installation "Wohnzimmerecke" besteht aus zwei orthogonal zueinander positionierten, mit Markus Recks "Akttapete II (Doublebody)" verkleideten Wänden und einem Sofa, dessen Bezug dasselbe Muster zeigt. Sie dient gleichermaßen als Ort, an dem Rezipienten Platz nehmen und sich über das Ausstellungskonzept informieren können, wie auch als Bühne für unterschiedliche Aufführungen.

Die "Sofaperformance" untersucht das Verhältnis zwischen dem weiblichen Körper im privaten und im öffentlichen Raum, indem eine gewöhnliche und alltägliche Aktion - die weibliche Nassrasur - öffentlich erlebbar wird. Dieses Erleben wird gleichzeitig gebrochen durch eine Simultandokumentation über das Medium Fernseher, welche die Grenzüberschreitung, den voyeuristischen Blick des Zuschauers in die Privatsphäre der Frau, festhält und sichtbar macht.

Tanz und Aktprojektion - beyond

beyond ist eine genreübergreifende Performance für 5 1/2 Tänzer und zwei Musiker, die zeitgenössischen Tanz, Livemusik und konzeptuelle Fotokunst vereint.

Als Ausgangsinspiration für beyond dienten die den Bildern von Markus Reck zugrunde liegenden Konzepte, insbesondere dessen Auseinandersetzung mit den Themen Körper und Raum, weshalb Arbeiten aus seinen Werkgruppen "Aktornamente" und "Akttapeten" in Form von Projektionen auf die Tänzerinnen sowie als Bühnenbild integriert wurden.

Inhaltlich beschäftigt sich beyond mit den in symbolhafte (Klang-)Bilder übersetzten Themen Geburt und Tod sowie dem Sündenfall im Paradies. Tänzerisch werden in dem Stück körperliche, räumliche und zeitliche Grenzen ausgelotet und überschritten. beyond (aus dem Englischen u. a. darüber hinaus, außerhalb, jenseits von) steht strukturell für das Auflösen von Bühnen- und Zuschauerraum und den Einsatz von Stimme und Instrumentenklang im Raum nach dem Prinzip des Dolby-Surround-Effekts. Die betanzten Flächen sind über den gesamten Raum verteilt. Dazwischen kann sich das Publikum frei bewegen und aus unterschiedlichsten Blickwinkeln verfolgen, wie sich Fotokunst, Musik und Tanz begegnen, sich verbinden und voneinander abgrenzen.

Choreographie und Produktionsleitung: Doro Eitel / Tänzerinnen: Jenny Döll, Verena Hehl, Marie-Klara Kolinsky, Manoela Milanova, Stephanie Scheubeck / Musik: Vasco Miguel de Carvalho Antunes, Ferdinand Kumpfmüller / Klettern und Sprache: Daniel Tischer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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